Uhren gehen mit uns durchs Leben, wir tragen sie direkt auf der Haut, sichtbar für viele, und wir sehen auch selbst häufig darauf: Wenig verwunderlich daher, dass Armbanduhren stärker als viele andere Dinge auch für eine Haltung stehen. Für die Haltung derer, die sie gefertigt haben. Und für die der Trägerin, des Trägers natürlich auch.

NOMOS Glashütte ist Mitglied des Deutschen Werkbunds, der als Vorgängerbewegung des Bauhaus’ gilt und der bis heute existiert: eine Vereinigung von Künstlern, Architekten, Industriellen und Handwerkern, die gemeinsam „gute Dinge für möglichst viele“ schaffen wollten und wollen. Aber auch das Bauhaus selbst, das jetzt 100 Jahre alt wird, prägt unser Unternehmen stark: Genauso wie die Ulmer Hochschule für Gestaltung, die nach dem Krieg einen Neustart wagte, steht das Bauhaus für jene alternative und sozial engagierte Modernität, die uns auch bei NOMOS Glashütte sehr sympathisch ist.

NOMOS Glashütte ist keine Schule, sondern eine Manufaktur. Doch fertigen wir bei NOMOS in Glashütte mechanische Armbanduhren im Geiste von Werkbund und Bauhaus. Konstrukteure, Handwerker und Designer arbeiten auf Augenhöhe gemeinsam an besten Produkten: Vollendetes Made in Germany, gute Uhren für möglichst viele Menschen weltweit sind das Ziel. Und da es NOMOS Glashütte ohne den Fall der deutschen Mauer 1989 nicht geben würde – und auch nicht ohne die vielen Menschen auf der ganzen Welt, die NOMOS-Uhren lieben – sind Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz für uns elementar wichtig. Wenn NOMOS-Uhren am Handgelenk daher ein bisschen auch für diese Werte stehen: Uns freut es.

NOMOS Glashütte fertigt Uhren für Menschen in aller Welt – Offenheit und Toleranz gehören für die Manufaktur selbstverständlich dazu. Dieses Plakat wurde 2015 aufgehängt, als Geflüchtete verbal auch in Glashütte zur Zielscheibe wurden.

Foto: 1. NOMOS Glashütte/Michael Breyer, 2. NOMOS Glashütte