Stellen Sie sich vor, Sie mussten fliehen, kehren irgendwann in Ihre Heimat zurück, doch es steht kaum noch ein Stein auf dem anderen: Häuser, Schulen, Straßen – nahezu alles ist zerstört.

So geht es den Menschen etwa in der irakischen Stadt Mossul. Länger als ein Jahr ist die militärische Offensive dort her. Die Kämpfe sind zwar offiziell vorüber, doch der Bedarf an Hilfe ist enorm. Teams der nobelpreisgekrönten Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen behandeln jetzt weniger Kriegs- und Gewaltverletzte, doch immer mehr Patienten, die durch Minen oder Blindgänger verletzt oder von herabfallenden Trümmern getroffen wurden.

Hunger, Vertreibung, Not: Ärzte ohne Grenzen helfen weltweit in über 70 Ländern. Mit bis dato über 8000 Uhren hilft NOMOS Glashütte beim Helfen.

In Mossul gibt es derzeit nur etwa 1000 Krankenhausbetten für 1,8 Millionen Einwohner. Zum Vergleich: Die Stadt Hamburg hat bei einer ähnlichen Einwohnerzahl mehr als 12000 Krankenhausbetten. Mit über 1600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern leistet Ärzte ohne Grenzen im Irak primäre und sekundäre Gesundheitsversorgung. Sie operieren Kriegsverletzte und kümmern sich um Reha-Maßnahmen, behandeln chronische Krankheiten und unterstützen Frauen bei der Geburtsvorsorge und -nachsorge.

Die Organisation lässt die Kranken, Verletzten und Traumatisierten nicht allein, wo auch immer auf der Welt: In rund 70 Ländern, besonders in Krisen- und Kriegsgebieten, engagiert sich Ärzte ohne Grenzen. Jährlich werden rund 10 Millionen kostenlose Behandlungen für Menschen angeboten, die sonst keine Hilfe erreichen würde – unabhängig von ihren religiösen, kulturellen und politischen Überzeugungen werden alle behandelt, die Hilfe benötigen.

Hilfe, wo sie am meisten gebraucht wird: Dies bietet die Nothilfeorganisation Ärzte ohne Grenzen weltweit. Hier untersucht eine Mitarbeiterin von Ärzte ohne Grenzen ein kleines Kind.

Eine Million Untersuchungen und Behandlungen hat Ärzte ohne Grenzen allein seit August 2017 im größten Flüchtlingscamp der Welt, in Bangladesch, vorgenommen, wo Hunderttausende nach ihrer Vertreibung aus Myanmar Zuflucht gesucht haben.

Und Hilfe kostet Geld. Um einen kleinen Teil dazu beizutragen, dass für viele Menschen weltweit bessere Zeiten kommen, fertigen wir seit 2012 Uhren zu Gunsten der mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Organisation Ärzte ohne Grenzen. Bis dato haben wir 8000 Uhren gebaut, nun fertigen wir weitere 500 Exemplare, zwei neue Modelle: Tangente neomatik in größer wie kleiner und erstmals mit Metallarmband.

Foto: 1. Hassan Kamal Al-Deen/MSF, 2. Mohammad Ghannam/MSF, 3. Jacob Kuehn/MSF